Fahrzeug richtig fotografieren
Die wichtigsten Regeln für Verkaufsfotos, die dein Fahrzeug besser aussehen lassen
Kurzübersicht· Bevor es losgeht
So funktioniert’s bei Carlure
Carlure verbessert deine Fotos automatisch – Hintergrund, Licht und Reflexionen. Der tatsächliche Zustand deines Fahrzeugs bleibt dabei immer unangetastet.
Hochladen
Fotos vom Handy hochladen, so wie sie sind.

Stil wählen
Studio, Autohaus, Landstraße oder einer von 5 Stilen.

Download
Fertiges Bilder-Set, passend für mobile.de, AutoScout24 & Kleinanzeigen.

Bildformat & Bildanzahl
Bildqualität & Auflösung
Kamera & Einstellungen
Zustand des Fahrzeuges
Standort & Híntergrund
Wetter & Tageszeit
Beleuchtung & Reflexionen
Perspektive & Bilder-Mix
Bildformat & Bildanzahl
Wie ein Inserat wirkt, entscheidet sich oft schon vor dem ersten Blick auf den Preis – nämlich beim Bildformat. Die meisten Verkaufsportale zeigen Querformat-Fotos größer und prominenter an als Hochkant-Fotos.
- Immer im Querformat (Landscape) fotografieren, nie im Hochformat
- Mindestens 10–12 Fotos pro Fahrzeug: Außen rundum, Innenraum, Details
- Einheitliches Format für alle Fotos – wirkt wie ein durchdachtes Set statt Schnappschüsse
- Erstes Bild = wichtigstes Bild: klassische Front-3/4-Ansicht als Titelbild wählen

Bildqualität & Auflösung
Verkaufsportale komprimieren Fotos beim Hochladen ohnehin – wer schon mit niedriger Auflösung startet, verliert doppelt. Mehr Auflösung bedeutet außerdem: Interessenten können reinzoomen, ohne dass Details unscharf werden.
- Mindestens 1920 × 1080 Pixel, höher ist besser
- Keinen Digitalzoom verwenden – lieber näher an das Fahrzeug herangehen
- Vor dem Auslösen kurz antippen zum Scharfstellen (Autofokus bestätigen)
- Handylinse vorher mit einem Tuch reinigen – Fingerabdrücke ruinieren mehr Fotos als man denkt

Kamera & Einstellungen
Für gute Verkaufsfotos braucht es keine Spiegelreflexkamera – ein aktuelles Smartphone reicht völlig aus. Entscheidend ist weniger die Ausrüstung als die richtigen Einstellungen.
- Die Standard-/Hauptlinse nutzen, nicht den Ultra-Weitwinkel – der verzerrt Proportionen
- Bei hohem Kontrast (heller Himmel, dunkles Auto) den HDR-Modus aktivieren
- Gitternetz/Raster in der Kamera-App einblenden, für gerade Horizontlinien
- Kamera ruhig halten – Verwacklungsunschärfe ist einer der häufigsten Fehler

Der Zustand des Fahrzeugs
Bevor die Kamera überhaupt zum Einsatz kommt: Ein sauberes Auto wirkt auf Fotos spürbar hochwertiger – und das kostet nur Zeit, kein Geld. Wichtig dabei: Es geht ausschließlich um Präsentation, nicht um das Verändern des tatsächlichen Zustands.
- Auto waschen, inklusive Felgen – saubere Felgen sind auf Fotos ein Blickfang
- Innenraum saugen, persönliche Gegenstände und Müll entfernen
- Scheiben streifenfrei putzen (Streifen sieht man auf Fotos gnadenlos)
- Reifendruck prüfen – schief stehende Reifen wirken ungepflegt
- Vorhandene Kratzer oder Dellen ehrlich mitfotografieren statt zu verstecken – das schafft Vertrauen und schützt rechtlich vor späteren Reklamationen

Standort & Hintergrund
Der unaufgeräumte Hintergrund ist der Klassiker unter den Fotofehlern: Mülltonnen, fremde Autos oder eine vollgestellte Einfahrt lenken vom eigentlichen Motiv ab. Ein ruhiger Hintergrund lässt das Auto automatisch hochwertiger wirken.
- Ruhigen, aufgeräumten Standort wählen – eine leere Fläche, eine einfarbige Wand oder ein stilles Straßenende
- Genug Abstand zu Objekten im Hintergrund lassen, damit das Auto freisteht
- Ebene, saubere Fläche wählen statt Schlaglöcher oder Kies
- Kein perfekter Standort in der Nähe? Genau dafür gibt’s Carlure – Hintergrund, Licht und Reflexionen lassen sich nachträglich austauschen

Wetter & Tageszeit
Das Wetter entscheidet mehr über die Bildwirkung als die meisten Verkäufer denken. Ein leicht bewölkter Himmel wirkt auf Fotos oft hochwertiger als strahlender Sonnenschein.
- Leicht bewölkter Tag: weiches, gleichmäßiges Licht ohne harte Schatten – der Idealfall
- Golden Hour (kurz nach Sonnenaufgang oder vor Sonnenuntergang) für eine warme, hochwertige Stimmung
- Pralle Mittagssonne vermeiden – harte Schatten und überbelichtete Stellen auf dem Lack
- Regen ist kein Ausschlusskriterium, aber Pfützen und Spritzwasser im Bild vermeiden

Beleuchtung & Reflexionen
Lackflächen und Scheiben spiegeln gnadenlos alles, was in der Nähe steht – inklusive der fotografierenden Person. Ein paar einfache Handgriffe verhindern die häufigsten Reflexionsfehler.
- Auf den eingebauten Blitz verzichten – er erzeugt harte, unnatürliche Reflexionen
- Nicht direkt gegen die Sonne fotografieren (Gegenlicht lässt das Auto dunkel und flach wirken)
- Vor dem Auslösen kurz prüfen: eigene Silhouette oder Handy im Lack sichtbar?
- Fenster hochfahren – ergibt einheitliche, glänzende Flächen statt Einblick ins Wageninnere

Perspektiven & der perfekte Bilder-Mix
Ein einzelnes gutes Foto reicht nicht: Interessenten wollen das Fahrzeug aus mehreren Blickwinkeln sehen, bevor sie eine Besichtigung überhaupt in Betracht ziehen. Dieses Set deckt die wichtigsten Perspektiven ab.
- Außen: Front-3/4, Heck-3/4, beide Seiten, Front frontal, Heck frontal
- Innenraum: Fahrersitz, Rückbank, Kofferraum, Armaturenbrett mit sichtbarem Kilometerstand
- Details: Felgen/Profiltiefe, Typenschild, ggf. Servicebescheinigungen
- Immer auf Augenhöhe des Fahrzeugs fotografieren, nicht von oben herab – das verzerrt Proportionen

